Kurze Abhandlung zur Religionsgeschichte

Aufsatz

 

Präsentation

Was war die allererste Religion der Menschheit? Wie entstanden die Konzepte von Gott, Opfer, Erlösung, Befreiung, Gebet und Klerus? Warum wandelte sich die Verehrung weiblicher Gottheiten hin zur Verehrung männlicher Gottheiten? Vom Glauben an mehrere Götter zum Glauben an einen Gott? Warum wird Gewalt oft mit dem Heiligen in Verbindung gebracht? Warum gibt es so viele Religionen? Wer waren die Gründer der wichtigsten Traditionen, und welche Botschaft vermittelten sie? Was sind die grundlegenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen?

Von den frühesten Bestattungsritualen prähistorischer Menschen bis zu den großen Religionen der Gegenwart erkundet Frédéric Lenoir die reiche und komplexe Welt des Heiligen. Eine Frage zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Buch: Welchen Zweck erfüllen Religionen, und warum begleiten sie die Menschheit seit Anbeginn der Zeit?

 

Übersetzungen

Italien: GARZANTI LIBRI Srl
Japan: TRANSVIEW
Niederlande: UITGEVERIJ TEN HAVE
Tunesien: Nationales Übersetzungszentrum

 

Was die Presse dazu sagt

Literaturzeitschrift
– Dezember 2008: „Gestern noch diskutierte man bei Dinnerpartys ernsthaft über Politik und machte sich über Religion lustig. Heute ist es genau umgekehrt. Seit zwanzig Jahren leistet Frédéric Lenoir Pionierarbeit in der Presse- und Verlagswelt, indem er den Franzosen unermüdlich die Bedeutung der Religion erklärt – ein Thema, auf das sie in der Schule völlig unvorbereitet waren. Hier präsentiert er seine Erkenntnisse – ohne Vorlesungen – über Gott, das Heilige, Rituale, Erlösung und Befreiung in einer Abhandlung von kleinem Umfang, aber großer pädagogischer Kraft. Sie umspannt Jahrhunderte, Mysterien, Offenbarungen und Weisheitstraditionen, um eine zentrale anthropologische Frage besser zu beantworten: Warum hat sich die Religion von ihren Anfängen bis heute so lange gehalten? Inwiefern ist sie wesensgleich mit der Menschheit?“ Von prähistorischen Gräbern bis hin zu den diffusen Spiritualitäten der New-Age-Bewegung – der Herausgeber von „Le Monde des Religions“ (Die Welt der Religionen) scheut keine Schwierigkeit und ergründet die Ambivalenz dieses Phänomens, das im Hinblick auf Transzendenz und Immanenz, Vertikalität und Horizontalität, Gemeinschaft und Konfrontation betrachtet werden muss. Dabei zeigt er, wie tief die Verehrung im Zentrum der Kultur steht und entschlüsselt die Metamorphosen eines Phänomens, das allgegenwärtig und zugleich beständig ist. Deshalb folgen wir ihm in dieser umfassenden symbolischen Analyse, die es schafft, zwischen den Abgründen des Glaubens und den Summen des Vertrauens selbst das Unerreichbare erfahrbar zu machen. – Jean-François Colosimo

Télérama
– 26. November 2008 „Der Philosoph, Journalist und Schriftsteller Frédéric Lenoir ist ein bemerkenswerter Kommunikator. Der Beweis dafür liegt in diesem ambitionierten Werk, das sich wie eine fesselnde Erzählung liest, in der selbst die komplexesten Konzepte glasklar werden. Der Autor taucht in die Geschichte der Menschheit und der Zivilisationen weltweit ein, von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart, um die Spuren religiöser Gefühle aufzuspüren.“ Es scheint (unter anderem), dass die Entstehung und Entwicklung der Götter die Entstehung und Entwicklung unserer Gesellschaften widerspiegeln; Während die ersten Menschen, die nichts besaßen, den Naturgeistern gleichgestellt waren, glaubten ihre Nachfolger, die Bauern und sesshaften Völker der Jungsteinzeit, bald an eine Fruchtbarkeitsgöttin, die Reichtum spendete… Fundamentale Bestattungsriten, der Vorrang weiblicher Gottheiten vor männlichen, das Aufkommen von Opfergaben aller Art… all das wird unter der Feder dieses Autors verständlich, der unser menschliches Abenteuer als eine allmähliche Entfremdung von der Natur interpretiert, während er paradoxerweise die erstaunliche Rückkehr ihrer Verehrung durch das Wiederaufleben des Schamanismus und seiner allgegenwärtigen Geister in unseren heutigen Gesellschaften beschreibt… Letztendlich bleibt vor allem das Leben selbst ein Rätsel, schließt Frédéric Lenoir. – Fabienne Pascaud

La Croix
– 25. Oktober 2008Keine uns bekannte menschliche Gesellschaft ist frei von religiösen Überzeugungen und Ritualen.“ Aus dieser Erkenntnis heraus verfasste Frédéric Lenoir, Philosoph und Leiter von Le Monde des Religions , sein Buch, das die Religionsgeschichte der Menschheit nachzeichnet. Ein ambitioniertes, aber gelungenes Unterfangen, denn das Buch liest sich sehr flüssig. Im faszinierenden ersten Teil widmet der Autor viel Zeit der Beschreibung des religiösen Phänomens und seiner Entwicklung bis zum ersten Jahrtausend v. Chr. Diese Perspektive, die tief in Geschichte und Vorgeschichte eintaucht, ermöglicht es ihm im Schlusskapitel, die religiöse Realität des 21. Jahrhunderts mit großer Feinfühligkeit zu analysieren und die „Archaisierung“ der Religion zu hinterfragen, die er in der gegenwärtigen Ablehnung von Rationalisierung und religiöser Organisation wahrnimmt. Zwischen diesen beiden Teilen beschreibt ein zweiter, konventionellerer, aber dennoch interessanter Abschnitt die wichtigsten religiösen Traditionen der Menschheit. Frédéric Lenoir gelingt dies auf einfache Weise, ohne dabei in Vereinfachungen oder übermäßige Abkürzungen zu verfallen. Das dezidiert beschreibende Werk versucht weder, die Überlegenheit einer Religion über eine andere zu beweisen, noch über religiöse Gefühle an sich zu urteilen. – Nicolas Senèze